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jlhadey

thefrenchbird

  • »jlhadey« ist der Autor dieses Themas

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Donnerstag, 31. Dezember 2009, 15:43

Test: Gigabyte GA-X58A-UD7

Mit dem GA-X58-UD7 präsentiert Gigabyte den Nachfolger des EX58-Extreme auf Grundlage des Sockels LGA 1366. Das neue High-End Modell basiert auf Intel's X58-Chipsatz und bringt Innovationen wie USB-3.0 und SATA-III mit sich. Von dem Vorgänger übernimmt das UD7 den "Silent-Pipe II" -Northbridge-Zusatzkühler sowie den Northbridge-Kühler mit integrierten Anschlüssen für eine Wasserkühlung. Weiter richtet sich die 24-Phasen-Stromversorgung speziell an Overclocker.




Das Board:
Das Layout des Gigabyte GA-X58-UD7 ist sehr klar gestaltet. Alle Anschlüsse sind gut erreichbar und das Mainboard bietet ausreichend Freiraum, um bequem neue Hardware ein- oder auszubauen. Gigabyte spendiert seinem X58A-UD7 High-End Mainboard eine 24-phasige-Stromversorgung (1), sechs DDR3-2200-Steckplätze (2), vier PCI-Express-x16-Ports mit Triple-SLI und CrossFire X Unterstützung (3), die als x16/x16 oder x8/x8/x8/x8 verwendet werden können, zwei Gigabit-Ethernet-Controller, zwei eSATA, sechs SATA-II-Anschlüsse von dem ICH10R-Chip und zwei weitere SATA III-Anschlüsse von dem JMicron-Controller. Weiterhin gibt es einen Realtek ALC889 HD Sound Chip, zehn USB-2.0-Ports, zwei USB-3.0-Ports sowie zahlreiche Onboard-Features wie Debug-LED-Anzeige, Ultra Durable 3 und Dual-BIOS.

Gigabyte GA-X58A-UD7 Spezifikationen



Um die Southbridge und die Mosfets bei adäquaten Temperaturen zu halten, ist eine Heatpipe-Kühlung zuständig (4), welche noch genügend Platz im Umkreis des CPU-Sockels für grossdimensionierte CPU-Kühler zulässt. Für die Northbridge-Kühlung sorgt ein Kühler mit integrierten Anschlüssen für eine Wasserkühlung (5). Das gesamte Paket wird durch praktische, optimal plazierte, onboard CMOS-Clear- und On/Off-Schalter (6) und zehn um 90° gewinkelte SATA-Anschlüsse abgerundet (7).

Externe Anschlüsse:



Das I/O-Panel verfügt über einen Clearing-CMOS-Schalter, vier USB 2.0/1.1-Anschlüsse, zwei E-SATA, zwei USB 3.0, zwei Firewire, zwei Gigabit-Ethernet-Ports, zwei PS2-Stecker für Tastatur und Maus, einen 7.1 Audio-Anschluss sowie optischen und digitalen SPDIF-Anschluss.

Lieferumgang/Software:
Mit vier SATA-Kabel, einer eSATA-Slotblende, einem ATA-Kabel, einer I/O-Blende, einer SLI-Brücke, einer Triple-SLI-Brücke, Treiber-CD und englischer Dokumentation kann man den Lieferumfang des GA-X58A-UD7 als umfangreich bezeichnen. Leider fehlt eine CrossFire-Brücke. Sehr praktisch sind die verschiedenen mitgelieferten Tools wie EasyTune6 (Überwachung, BIOS-Einstellungen, Overclocking unter Windows), @BIOS (BIOS-Update unter Windows) oder Smart 6 .



Das BIOS:
Wie von Gigabyte gewohnt, ist das BIOS sehr übersichtlich und einfach zu bedienen. Es bietet zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten und die praktische "Save to CMOS"-Funktion erlaubt das Abspeichern von zwölf BIOS-Profilen. Dies ermöglicht beispielsweise ein Standard- sowie ein OC-Profil zu speichern. Hier die wichtigsten Optionen und Einstellungen:

- Stromsparfunktionen
- Abschaltung aller Onboard-Komponenten
- Lüftersteuerung
- Umfangreiche Overclocking-Optionen, zum Beispiel:
  • Base Clock Rate: 100 bis 600 MHz
  • CPU-Spannung: 0.5 bis 1.9 V
  • CPU-PLL Spannung: 1.80 bis 2.52 V
  • QPI/VTT Voltage: 1.1 bis 2.00 V
  • RAM Spannung: 1.3 bis 2.6 V
  • PCIe-Takt: 90 bis 150 MHz
  • Speichertakt: 800/1066/1333/1600
  • CPU-Multiplikator: 9x bis 25x für i7-960

Testbedingungen:

CPU: Intel Core i7-960, 3.2GHz
CPU Kühler: Corsair H50 Wasserkühlung
Mainboard: Gigabyte GA-X58A-UD7
Speicher: 3 x 2 GB Corsair DDR3-1600 Dominator 8.8.8.24
Grafikkarte: Gigabyte ATi Radeon HD 4850 1 GB
Festplatte: Samsung 500 GB F3
Netzteil: Corsair TX850W
Bench-Table: Cooler Master CL-001-KKN1-GP
Betriebssystem: Windows 7 Home Premium 64bit
Grafikkarte-Treiber: ATI Catalyst 9.11
Benchmarks: Futuremark PCMark Vantage & 3DMark Vantage, Sisoft Sandra Lite, wPrime, Cinebench R10.
Games: Crysis, Far Cry 2

Testresultate:



Overclocking:
Durch Übertaktung (Overclocking) versucht man höhere Leistung des Gesamtsystems zu erzielen. Wir versuchen bewusst nicht die absolute Höchstgeschwindigkeit zu erreichen, sondern die besten Einstellungen zu ermitteln, um einen sicheren und stabilen Betrieb des Computers zu gewährleisten. Wir verwenden zuerst die 3 vorgespeicherten Overclockingeinstellungen des Gigabyte-EasyTune6-Tools. EasyTune6 unter Windows starten, Tuner-Registerkarten öffnen und die gewünschte Taktfrequenz wählen. Wirksam werden die Änderungen erst nach einem Neustart des Computers. Alle mit EasyTune6 durchgeführten Übertaktungen liefen problemlos. Für das zweite Overclocking (4.15GHz) stellen wir das BIOS manuell ein.



Fazit:
Das Gigabyte GA-X58A-UD7 lässt kaum einen Wunsch offen. Ausstattung, Performance, Stabilität, Overclockingeigenschaft und Wasserkühlungvorbereitung, alles stimmt. Das Layout ist optimal und für Overclocker sowie Gamer bietet das GA-X58A-UD7 ein umfassend und leicht zu bedienendes BIOS an. Dazu kommt eine 24+2+2-Phasen-Stromversorgung und nützliche Softwaretools. Somit hat Gigabyte ein makelloses Produkt in seiner High-End-Mainboard-Serie. Wir vergeben dem Gigabyte GA-X58A-UD7 unseren 8WARE Top Hardware Award.

Pro:
+ Ausstattung Mainboard
+ Wasserkühlung-Anschlüsse
+ Performance
+ Overclocking
+ BIOS
+ SLI- und CrossfireX-Unterstützung

Contra:
- Preis
- Keine CrossFire-Brücke

Empfohlene Einsatzmöglichkeiten:
- High-End Gaming-PC
- Performance-PC
- Overclocker-PC

Das Gigabyte GA-X58A-UD7 kann bei Digitec.ch zu einem Preis von CHF 388.- erworben werden. (Stand: 04. Jan. 2010)

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