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jlhadey

thefrenchbird

  • »jlhadey« ist der Autor dieses Themas

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Montag, 11. Januar 2010, 20:54

Test: ASUS P7P55D-E PRO

Mit dem P7P55D-E PRO präsentiert ASUS ein auf Intel's P55-Chipsatz basierendes Mainboard, mit USB 3.0- und 6 GB/s-SATA 3-Unterstützung sowie der neuen Hybrid-Processor-TurboV-EVO-Technologie, welche eine einfache und schnelle Übertaktung des Prozessors unter Windows ermöglicht. Als Grundlage dient der Sockel LGA 1156.



Das Board:
Das Layout des Boards entspricht, was von einem aktuellen Mainboard erwartet wird: eine klare Gestaltung und genügend Freiraum, um mühelos neue Hardware ein- oder auszubauen. ASUS spendiert seinem P7P55D-E PRO-Mainboard zwei PCIe x16 (Dual Modus x8/x8 ) mit SLI- und CrossfireX-Unterstützung (1), einen VIA 8-Channel High Definition Audio Chip, einen Gigabit-Ethernet-Controller, zwei Storage-Controller (SATA 6 Gb/s und SATA 3 Gb/s), vier Dimm-Slots (2) für DDR3 800/1066/1333/1600/2200(oc) und Firewire. Weiter verfügt das P7P55D-E PRO über eine 14-Phasen-Stromversorgung (3) für den Prozessor sowie eine 2-Phasen-Stromversorgung (3) für den Speicher-Controller.

ASUS P7P55D-E Pro Spezifikationen



Für Chipset- und Mosfet-Kühlung sorgen drei passive Kühlelemente (4) aus Aluminium. Auf Heatpipes wird verzichtet. Die Platzierung der Kühlelemente bietet genügend Platz im Umkreis des CPU-Sockels für grossdimensionierte CPU-Kühler. Das gesamte Paket wird durch sechs praktische und optimal plazierte, um 90° gewinkelte SATA-Anschlüsse (5) abgerundet. Auch dabei das ASUS MemOK! Tool, das Speicheraufrüstungen vereinfacht. Bei einem fehlerhaften Bootvorgang des PCs nach neuem Speichereinbau, muss nur der MemOK!-Button (6) betätigt werden und das Tool sucht und lädt automatisch die optimalen Speichereinstellungen.

Externe Anschlüsse:
Das I/O-Panel verfügt über sechs USB 2.0/1.1-Anschlüsse, einen e-SATA, zwei USB 3.0/2.0-Anschlüsse (blau), einen Firewire, einen Gigabit-Ethernet-Port, zwei PS2-Stecker für Tastatur und Maus, einen 7.1 Audio-Anschluss sowie einen optischen und digitalen SPDIF-Anschluss.



Lieferumgang/Software:
Mit vier SATA-Kabel (2 x 3.0Gb/s, 2 x 6.0Gb/s), einer USB/eSATA-Slotblende, einem ATA/133-Kabel, einer I/O-Blende, einer SLI-Brücke, ASUS 2 in 1 Q-connector, Treiber-CD und englischer Dokumentation kann man den Lieferumfang des ASUS P7P55D-E Pro als umfangreich bezeichnen. Sehr praktisch sind die verschiedenen mitgelieferten Tools wie ASUS TurboV EVO (BIOS-Einstellungen, Overclocking unter Windows), ASUS PC Probe II (Überwachung der Temperaturen, Lüfterdrehzahlen und Spannungen) oder EPU-6-Engine (Systemenergiesparfunktion).







Das BIOS:
Wie von ASUS gewohnt, ist das BIOS sehr übersichtlich und kinderleicht zu bedienen. Es bietet zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten sowie die Möglichkeit BIOS-Profile zu speichern. Somit lässt sich beispielsweise ein Standard- sowie ein OC-Profil erstellen. Hier die wichtigsten Optionen und Einstellungen:

- Abschaltung aller Onboard-Komponenten
- Lüftersteuerung
- Umfangreiche Overclocking-Optionen, zum Beispiel:
  • Base Clock Rate: 80 bis 500 MHz
  • CPU-Spannung: 0.85 bis 2.1 V
  • CPU-PLL Spannung: 1.80 bis 2.1 V
  • IMC/VTT Voltage: 1.1 bis 1.9 V
  • RAM Spannung: 1.2 bis 2.5 V
  • PCIe-Takt: 100 bis 200 MHz
  • Speichertakt: bis DDR3-1600
  • CPU-Multiplikator: bis 21x für i7-860
Testbedingungen:

CPU: Intel Core i7-860, 2.80GHz
CPU Kühler: Corsair H50 Wasserkühlung
Mainboard: Asus P7P55D-E Pro
Speicher: 2 x 2 GB Corsair DDR3-1333 Dominator 7.7.7.20
Grafikkarte: Gigabyte ATi Radeon HD 4850 1 GB
Festplatte: Samsung 500 GB F3
Netzteil: Corsair TX850W
Bench-Table: Cooler Master CL-001-KKN1-GP
Betriebssystem: Windows 7 Home Premium 64bit
Grafikkarte-Treiber: ATI Catalyst 9.11
Benchmarks: Futuremark PCMark Vantage & 3DMark Vantage, Sisoft Sandra Lite, wPrime, Cinebench R10.
Games: Crysis, Far Cry 2

Testresultate:



Overclocking:
Durch Übertaktung (Overclocking) versucht man eine höhere Leistung des Gesamtsystems zu erzielen. Wir versuchen bewusst nicht die absolute Höchstgeschwindigkeit zu erreichen, sondern die besten Einstellungen zu ermitteln, um einen sicheren und stabilen Betrieb des Computers zu gewährleisten. Wir verwenden zuerst die 3 vorgespeicherten Overclockingeinstellungen des ASUS TurboV Evo-Tools. TurboV Evo unter Windows starten, CPU LevelUp-Registerkarten öffnen und die gewünschte Taktfrequenz wählen. Die neuen Einstellungen werden ohne einen Restart des PCs angenommen. Alle mit TurboV Evo durchgeführten Übertaktungen liefen problemlos. Für das zweite Overclocking (4.00GHz) stellen wir das BIOS manuell ein.



Fazit:
Das ASUS P7P55D-E Pro Mainboard bietet eine hochwertige Verarbeitung, eine anständige Ausstattung, praktische und nützliche Tools sowie eine gute Overclocking-Tauglichkeit. Das übersichtliche BIOS ist leicht zu bedienen und beim Layout haben wir nichts zu bemängeln. Einziger Schwachpunkt des ASUS P7P55D-E Pro, ist die gesamte Leistung, die befindet sich im Mittelfeld.

Pro:
+ Ausstattung Mainboard
+ BIOS
+ SLI- und CrossfireX-Unterstützung
+ Overclocking

Contra:
- Mittelmässige Leistung
- Keine CrossFire-Brücke

Empfohlene Einsatzmöglichkeiten:
- Allround-PC

Das ASUS P7P55D-E Pro kann bei Digitec.ch zu einem Preis von CHF 241.- erworben werden. (Stand: 11. Jan. 2010)


Autor: Jean-Luc Hadey, jlhadey@8ware.ch
Redigiert durch: Helios

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